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Fr. Giesselmann
Fr. Kiwitt-Benöhr

Grünes Klassenzimmer

Seit Mai 2005 versuchen wir unseren Schülern Aspekte der nachhaltigen Entwicklung anschaulich in unserem Schulgarten nahe zu bringen. Obwohl unsere Schule in einem eher ländlichen Einzugsgebiet liegt, halten wir es für sinnvoll – neben dem Erlernen der Kulturtechniken – auch das eigenständige Forschen und Entdecken im naturnahen Arbeitsraum zu integrieren.
Vier Bausteine werden in den praxis- und handlungsorientierten Lerneinheiten berücksichtigt:

  • Natur erleben (sehen, riechen, schmecken, hören, tasten, fühlen, genießen)
  • Natur wahrnehmen (untersuchen, messen, erkennen, beobachten)
  • Natur begreifen (matschen, werken, kreativ sein)
  • Natur bewahren (gestalten, pflegen, schützen)

Der Schulgarten sieht für jede Klassenstufe ein Hochbeet vor, das einen überschaubaren Pflegebereich darstellt. Zuletzt ist eine große Kräuterecke entstanden, die auch im Unterricht genutzt werden kann. Seit Einführung der Offenen Ganztagsschule im Schuljahr 2012/13 wechseln die naturkundlichen Themen auch im Nachmittagsbereich.

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