Neuer Zebrastreifen
Für noch mehr Sicherheit gibt es jetzt einen neuen Zebrastreifen als Überweg zu unserer Schule.
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Jede Woche verlassen 3.Klassen vormittags das Schulgebäude. Statt Tafel, Heft und Arbeitsblätter gilt dann Bäume, Matsch und Vogelgezwitscher für Alle. Welches Kind träumt nicht davon? Das dies durchaus auch im Regelunterricht möglich ist, zeigen seit 2008 immer mehr Schulen in der Metrolpolregion Hamburg, die dort mit dem Konzept der Draußenschule das Lernen nach draußen verlegen. Wir sind eine von diesen Draußenschulen (www.landschaftsabenteuer.de).
Die Draußenschule beschreibt ein schulpädagogisches Konzept, bei dem Zweitklässler und Zweitklässlerinnen im gesamten Schuljahr einmal pro Woche den Klassenraum verlassen und regionale Naturräume aufsuchen. Die wöchentlichen Draußentage sind Teil der Unterrichtsarbeit und verfolgen neben fachlichen auch soziale Ziele. Sie leiten sich aus den Inhalten der jeweiligen Lehrpläne bzw. Fachanforderungen ab und ermöglichen ein fächerverbindendes und fachübergreifendes Lernen. Angeleitet wird der Unterricht von einer Naturpädagogin; unsere ist von Anfang an Sabrina Behrends oder auch Sabrina Sonnentau.
Dieses Projekt wird Mitteln aus dem DraußenschulFONDS, eine Initiative der Buhck-Stiftung, gefördert.
Der Fonds ist ein Gemeinschaftsfonds mehrerer Stiftungen, die sich für die Umweltbildung engagieren.
Beteiligt sind bislang:
Uhrzeit |
Ereignis |
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| ab 7:45 | Einlass | ||||
| 7:50-8:10 | Trainingszeit | ||||
| 8:10-9:50 | Unterrichtsblock 1 + gemeinsames Frühstück in der Klasse |
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| 9:50-10:20 | Bewegte Pause | ||||
| 10:20-12:00 | Unterrichtsblock 2 + integrierte zehnminütige Pause |
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| Schulschluss Klassenstufen 1 und 2 | |||||
| 12:00-12:15 | Bewegte Pause | ||||
| 12:15-13:00 | Klassenunterricht | ||||
| 13:15-14:00 | Förderunterricht, DaZ, Plattdeutsch, Schwimmen | ||||
Die zweizügige Grundschule Bünningstedt liegt im Südwesten des Kreises Stormarn in der fast 10.000 Einwohner zählenden Gemeinde Ammersbek, im Außenbereich des Dorfes Bünningstedt. Sie ist umgeben von Gärten, Sport- und Grünanlagen sowie einer Kindertagesstätte.
Der Schulweg der Bünningstedter Kinder beträgt ca. 1,8 km; es fährt kein Schulbus. Die Kinder fahren mit dem Rad, gehen zu Fuß oder werden von den Eltern mit dem Auto gebracht.
Wir sind eine Offene Ganztagsschule mit täglichem Betreuungsangebot von 7 bis 16 Uhr sowie einer Ferienbetreuung.
Die weiterführenden Schulen liegen in Bargteheide und Ahrensburg.
Im Sommer 2026 sind wir in unseren modernen Neubau umgezogen.
Staatliche Grundschule der Gemeinde Ammersbek
| Schulart | Grundschule |
|---|---|
| Anz. Schülerinnen | 65 |
| Anz. Schüler | 123 |
| Klassenstufe | Anzahl der Klassen |
|---|---|
| 1. Klasse (homogen) | 1 |
| JüL A 1–3 (jahrgangsübergreifend) | 1 |
| JüL B 1–3 (jahrgangsübergreifend) | 1 |
| JüL C 1–3 (jahrgangsübergreifend) | 1 |
| 2. Klasse (homogen) | 2 |
| 3. Klasse (homogen) | 1 |
| 4. Klasse (homogen) | 2 |
| Funktion | Name |
|---|---|
| Schulleiterin | Annika Münch |
| Stellv. Schulleiterin | Astrid Schrader |
| Fachkonferenzleitung Deutsch | Christin Weber |
| Fachkonferenzleitung Mathematik | Dorit Stüver |
Grundschule Bünningstedt
Steenhoop 38
22949 Ammersbek
04102-44104
grundschule-buenningstedt.de
Silvia Barner
Kira Kirchniawy
Andrej Getterich
23 Schülerinnen und Schüler
Montag bis Freitag im Anschluss an den Unterricht für alle Kinder ein täglich wechselndes Kursangebot + warmes Mittagessen bis 15 Uhr.
Eine Frühbetreuung ab 7 Uhr und Anschlussbetreuung bis 17 Uhr ist möglich.
Aktuell werden 176 Schüler und Schülerinnen betreut.
Ganztagskoordinatorin: Steffi Kiwitt-Benöhr
Stellvertreterin Administration: Sabine Kahler
Pädagogische Stellvertreterin: Marion Harich
Küchenbetreuung: 2 Mitarbeiterinnen
Durchführung des Kursangebots, Hausaufgaben- und Mittagessenbetreuung: 25 Mitarbeitende
Träger ist die Gemeinde Ammersbek.
Mehr Informationen zur OG
Der Begriff „verlässlich“ bezieht sich auf die Öffnungszeiten der Schule. Er sagt aus, dass die Schüler:innen innerhalb eines festen Zeitrahmens von 8–12 bzw. 13 Uhr Unterricht haben. Es werden 20 Wochenstunden Unterricht für Klassenstufe 1 und 2 und 26 Wochenstunden Unterricht für Klassenstufe 3 und 4 unterrichtet.
Der Unterrichtsvormittag ist in zwei 90-Minuten-Zeitblöcke gegliedert und altersgemäß rhythmisiert. Ab 7:45 Uhr ist das Schulgebäude geöffnet. Bis 7:50 Uhr sollen alle Kinder in ihrer Klasse sein. Dort erwartet sie ab 7:45 Uhr eine Lehrer:in. Bis 8:10 Uhr – in der Trainingszeit – ist Zeit für Feedback-Gespräche mit der Lehrer:in, Arbeit an der Wörterklinik bzw. für die Vorbereitung der täglichen Lernzeit in den Fächern Deutsch und Mathematik. Zum ersten Unterrichtsblock gehört das gemeinsame Klassenfrühstück. In dieser Zeit wird den Kindern vorgelesen und auch – die Klasse betreffende – Gespräche geführt. Durch das gemeinsame Frühstück entsteht für alle Kinder ein Gemeinschaftsgefühl, welches sie aus ihrer Kindergartenzeit und/oder der Familie kennen.
Zwei großzügige Pausen (30 und 15 Minuten) unterbrechen den Blockunterricht.
Die 5. und ggfs. 6.Stunde wird einzelnd unterrichtet.
Knapp 90 Prozent aller Schulkinder besuchen in Bünningstedt die Offene Ganztagsschule.
Hier findet zusätzlich eine verlässliche Betreuung bis 15 Uhr statt.
Durch Erkrankungen, Schulausflüge oder in geringem Maße durch Fortbildungen kann es vorkommen, dass Vertretung organisiert werden muss.
Bei kurzfristigem Ausfall von Lehrkräften greifen folgende Maßnahmen:
Bei langfristigem oder längerem Ausfall von Lehrkräften greifen folgende Maßnahmen:
Individualisiertes Lernen an der Grundschule Bünningstedt
Jedes Kind möchte von sich aus lernen, denn Lernen macht Freude. Allerdings nur dann, wenn das Kind erfolgreich lernen kann, also weder über- noch unterfordert wird. Dafür bedarf es keines Gleichschritts. Vielmehr müssen Etappenziele festgelegt werden, die von jedem einzelnen Kind in seinem eigenen Tempo bearbeitet werden dürfen. Dadurch verändert sich auch die Lehrerkraft: Sie ist nicht mehr alleinige Wissensvermittlerin, sondern vielmehr Beraterin und Begleiterin sozialer und eigenständiger Lernprozesse und gewinnt dadurch Zeit, sich mit einzelnen Kindern oder Kleingruppen ausführlicher beschäftigen zu können.
Um individualisiertes Lernen an unserer Schule noch besser umsetzen zu können, haben wir als Kollegium für die Fächer Deutsch und Mathematik ein Stufenkonzept entwickelt. Dieses beinhaltet für die Klassenstufen 1-3 insgesamt neun Unterstufen mit nicht mehr einem großen Klassenziel am Ende des Schuljahres, sondern mit neun Etappenzielen, die von den Kindern nacheinander bearbeitet werden. In jeder einzelnen Stufe sind Kompetenzen (z. B. Zahlen im Zahlenraum bis 10 addieren können) festgelegt, die die Kinder mit Hilfe von umfangreichem und abwechslungsreichem Material erreichen sollen. Zur Orientierung dient ihnen dabei ein Lernzeitplan, auf dem das Übungsangebot übersichtlich aufgeführt ist. In vorgegebenen Abständen testen die Schülerinnen und Schüler ihr Können. Dadurch wird gewährleistet, dass sie nur dann im Plan fortfahren, wenn sie die Inhalte verstanden haben. Auf diese Weise kann jedes Kind in seinem individuellen Tempo arbeiten und in jeder Stufe so lange verweilen, wie es nötig ist, um in den darauffolgenden Stufen erfolgreich lernen zu können. Selbstwirksames Lernen wird möglich.
Das Stufenkonzept kann sowohl in jahrgangshomogenen als auch in jahrgangsübergreifenden Klassen unterrichtet werden. In den jahrgangsgemischten Klassen liegt der Schwerpunkt allerdings nochmal mehr auf dem sozialen Miteinander. Jedes Jahr kommen bis zu acht neue Erstklässler:innen in eine funktionierende Klassengemeinschaft. Sie haben so die Möglichkeit, sich schneller an die Arbeit mit den Stufen zu gewöhnen und sich damit im Schulalltag besser zurechtzufinden. Die älteren Kinder können Verantwortung für die jüngeren übernehmen. Das stärkt ihre Sozialkompetenz. Auch nehmen die Kinder ihre eigenen Stärken besser wahr und vergleichen sich weniger mit anderen. Das fördert ihre Selbstkompetenz. Sollte ein Kind in einer Jahrgangsstufe länger verweilen müssen, bietet die jahrgangsübergreifende Klasse den Vorteil, dass das Kind in seinem vertrauten Umfeld bleiben kann, weil Bezugsperson und Lerngruppe nicht wechseln. Gleiches gilt natürlich auch für Kinder, die eine Jahrgangsstufe überspringen.
Von diesem Stufenkonzept bleibt die vierte Klassenstufe zurzeit unberührt. Sie dient der gezielten, dem Alter entsprechenden Vorbereitung auf die weiterführende Schule.
Wenn die Schülerschafts-Zahlen eine Zweizügigkeit ermöglichen, bieten wir dieses zweigleisige Konzept an. Auf diese Weise kann zum einen jede Lehrkraft ihre individuellen Erfahrungen und Stärken sinnvoll für die Schule einbringen. Zum anderen bietet es den Eltern ein größeres Angebot, aus dem sie wählen können.
In der Grundschule Bünningstedt findet das Lernen nicht nur in den schönen, hellen Klassenräumen statt. Dank des offenen Raumkonzeptes unseres modernen Neubaus eröffnen sich viele neue Lernorte. Unsere Schülerinnen und Schüler dürfen, sofern sie ihre Selbstständigkeit und Verlässlichkeit bewiesen haben, auch außerhalb ihrer Klassenräume lernen. Dafür stehen Gruppenräume, offene Gemeinschaftsflächen in den Lernhäusern, Sitzstufen, großzügige Freiflächen und sogar Höhlen zur Verfügung. Flexible Möblierung und die Möglichkeit der Verlagerung des Lernens nach draußen in die "grünen Klassenzimmer" ergänzen das raumöffnende Konzept.
Des Weiteren können verschiedene Fachräume, wie der Forscherraum, der Musikraum und der Kunst- und Werkraum sowie die Kinderküche, ein Differenzierungsraum und die Schülerbücherei genutzt werden.
Zur Verfügung stehen uns aus den Mitteln des Digitalpakts 160 IPads, die in den Klassen für die Schülerinnen und Schüler vorgehalten werden. Außerdem sind alle Klassenräume mit Smart-Panels ausgestattet. Notebooks, Beamer und Objektkameras kommen ebenfalls zum Einsatz.
Kinder sollen sich die Welt handelnd und entdeckend aneignen. Dies bezieht Ausprobieren, Überprüfen, Korrigieren, Differenzieren, Reflektieren und Lösungen finden als wichtige Lernschritte und Schlüsselqualifikationen mit ein. Durch das Einbinden von außerschulischen Lernorten sollen Kinder zunehmend Einfluss auf die aktive Mitgestaltung ihres Umfeldes erlangen. Um eine Nachhaltigkeit zu erreichen und das „Erlebte“ in „Gelerntes“ umzuwandeln, werden auch außerschulische Lernorte einbezogen (Feuerwehr, Streuobstwiese, Grabau, Draußenschulgebiet z.B.) in Form von Präsentationen und Berichten aufgearbeitet.
Jedes Kind in der Grundschule hat einen Anspruch darauf, gefördert und gefordert zu werden. Die Grundschule sollte dafür Erfahrungs- und Lernmöglichkeiten bieten, Grundqualifikationen entwickeln und Defizite ausgleichen. In Klasse 1 und 2 werden dafür Stunden für die Eingangsphase flexibel genutzt. In diesem Schuljahr gehört auch ein Sonderschulpädagoge oder Sonderschulpädagogin mit 16 Stunden in der Woche zu unserem Kollegium, der im Team mit den Fachlehrer:innen die Lernentwicklung der Schüler:innen beobacht und sich austauscht. Aus diesem Dialog ergeben sich dann die individuellen Fördermaßnahmen, die entweder in Doppelbesetzung oder im Rahmen von Kleingruppenförderung umgesetzt werden.
Wir haben in diesem Zusammenhang gute Erfahrung damit gemacht, Förderschwerpunkte herauszuarbeiten. D. h. Nach einer Zeit der Bestandsaufnahme (Diagnostik), werden Kleingruppen zusammengestellt, die einmal in der Woche außerhalb des Klassenraumes gefördert werden. Förderschwerpunkte können sein: Orientierung im Raum, Grafomotorik, Mengenverständnis, Zahlenraum bis 10/ 20, Zehnerübergang und Sprache. Die Förderschwerpunkte können nach Bedarf wechseln; sie werden spätestens zum Halbjahr auf den Prüfstand genommen.
Neben seiner präventiven Arbeit in den Klassen 1 und 2 unterrichtet er Kinder mit anerkanntem Förderbedarf im Bereich Lernen und Sprache.
Ohne soziales Lernen kein kognitives Lernen!
Der Stundenplan sieht verbindlich in allen Klassenstufen eine Klassenratsstunde vor. Einmal in der Woche steht hier ganz besonders das soziale Miteinander und somit die Entwicklung vom Ich zum Wir im Mittelpunkt. Der Klassenrat folgt einer klaren Struktur und kann mit einem Klassenratsbuch für Positives und Negatives während der Woche vorbereitet werden.
Zudem gibt es die Möglichkeit, am Förderunterricht teilzunehmen. Hierbei bevorzugen wir eine vorübergehende Teilnahme, zu verstehen wie eine „Vitaminspritze“, die hilft, Lücken zu schließen. Um effektiven Förderunterricht anbieten zu können, sollte die Gruppe nicht mehr als 4-6 Kinder umfassen.
Kinder mit Migrationshintergrund (Aufbaustufe 1) werden zur Zeit sowohl in der DaZ-Kleingruppe (zwei Schüler:innen/2 Stunden) anhängig zum Unterricht als auch am Vormittag (Doppelbesetzung) eine Stunde in der Woche gefördert.
| 26.08.26Bücherbus kommt! |
| 23.09.26Bücherbus kommt! |
| 03.10.26Tag der Deutschen Einheit |


Wir wünschen Euch einen tollen Start in die Schule und stets viel Freude beim Lernen!

… und einen guten Start ins neue Schuljahr!
